World Economic Forum in Davos:
Swarovski beteiligt sich an Gesprächen zur Wasserknappheit


Das Schaffen einer gemeinsamen Zukunft in einer zerrissenen Welt (Creating a Shared Future in a Fractured World) ist das ehrgeizige Ziel des diesjährigen Jahrestreffens des World Economic Forum, das im Januar 2018 in Klosters in der Schweizer Region Davos stattfindet. Zu den Teilnehmern zählen die wichtigsten Akteure weltweit, deren gemeinsamen Projekte international einen Unterschied machen. Dazu zählt 2018 auch Swarovski als fachkundiger und hochmotivierter Gesprächsteilnehmer.

In Davos kommen die weltweit wichtigsten Akteure zusammen, um über nachhaltige Entwicklung zu sprechen. Alljährlich zeigt sich bei dem Treffen ganz klar, dass anstelle einer gemeinschaftlichen Globalisierung immer noch zu viele nationale, regionale und globale Grenzen entstehen. Die Interessen einzelner Ländern in den Vordergrund zu stellen, behindert jedoch Innovations- und Veränderungsprozesse in der internationalen Wirtschaft und wird weder einer nachhaltigen Entwicklung noch einem inklusiven Wachstum gerecht. Immer häufiger müssen Unternehmen die Initiative ergreifen, um eine gemeinsame Zukunft in einer zerrissenen Welt zu schaffen.

Die gilt vor allem für Probleme im Bereich der Trinkwasserversorgung. Hier braucht es dringend gemeinsame Aktivitäten und Initiativen. Denn Ozeane bedecken 70 Prozent unserer Erdoberfläche und beinhalten 97 Prozent des gesamten Wasservorrats. Nur 3 Prozent des gesamten Wassers auf der Erde ist trinkbar und das meiste davon befindet sich in Eiskappen und Gletschern. Tatsächlich ist nur ein Prozent des Wassers auf unserem Planeten sofort verfügbar. Das bedeutet, dass 800 Millionen Menschen in den ärmsten Ländern der Welt keinen Zugang zu sauberem Wasser haben und 2,5 Milliarden haben keinen ausreichenden Zugang zu Hygieneeinrichtungen. Daraus resultieren jährlich ungefähr 1,5 Millionen Todesfälle aufgrund von Diarrhoe. Bis 2025 werden 48 Länder und circa 35 Prozent der zukünftigen Weltbevölkerung von Wasserknappheit betroffen sein.

Da es sich dabei um ein lokal begrenztes Phänomen handelt, ist es wichtig zu verstehen, wie und warum Regionen mit Wasserknappheit, Überschwemmungen und/oder Wasserverschmutzung kämpfen und wie die lokale Bevölkerung, Gemeinschaften und Behörden gemeinsam diese Probleme lösen können. Es braucht gezielte und perfekt abgestimmte Zusammenarbeit.

An solchen gemeinschaftlichen Ansätzen arbeitet Swarovski. Schon seit der Gründung durch Daniel Swarovski im Jahr 1895 liegt das Thema Wasser dem Unternehmen sehr am Herzen. Es waren vor allem die ausreichend vorhandenen Wasserressourcen, die den visionären Geschäftsmann in die österreichischen Alpen lockten. Denn Wasser ist wesentlicher Bestandteil der Produktion von Swarovski Kristall. Ausreichend Wasser bedeutet saubere Energie für die einzigartigen Kristallschliffprozesse des Familienunternehmens. Daher setzt sich das Unternehmen seit Anbeginn als Teil seiner Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Partnern und Kunden für ein gerechtes und effizientes Wassermanagement ein.

Heute sammelt Swarovski das Wasser aus seinen Produktionsprozessen und recycelt weltweit 70 Prozent des im Betrieb eingesetzten Wassers. Das verbleibende Wasser wird gemäß lokalen Vorgaben über Abwasseraufbereitungsanlagen in die Umwelt zurückgeführt.

Es gibt aber noch viel zu tun. Swarovski sieht sich an seinen Produktionsstandorten verschiedenen Bedrohungen ausgesetzt. Am Standort im indischen Pune zum Beispiel erzielet Swarovski aufgrund der extremen Trockenheit in der Region beinahe keinerlei Wasserabfluss. Südthailand dagegen kämpft mit Überflutungen. Dort arbeitet das Unternehmen mit lokalen Behörden zusammen, um seine Produktionsstätten, seine Mitarbeiter und die lokale Bevölkerung im Umgang mit diesen Naturkatastrophen zu unterstützen.

Swarovski setzt alles daran, an seinen Standorten Initiativen für die größten Herausforderungen rund um das Thema Wasser sowie inklusive Lösungen für die lokalen Probleme zu entwickeln. Das bedeutet, Mitarbeiter und deren Familien einzubinden sowie mit lokalen Behörden, NGOs und lokalen Gemeinschaften zusammenzuarbeiten.

Unabhängig von seinen Standorten, ist Swarovski auch in besonders betroffenen Regionen tätig. 2000 gründete das Unternehmen die Swarovski Waterschool als Paradebeispiel für einer erfolgreichen gemeinnützigen Initiative. Die Wasserschulen von Swarovski zielen darauf ab, heutige und künftige Generationen für nachhaltige Wassernutzung, Umweltschutz und Hygienestandards zu sensibilisieren.

Zurzeit ist die Swarovski Waterschool in Österreich, Brasilien, China, Indien, Thailand, Uganda und den USA aktiv. Sie arbeitet mit Schulen und NGOs zusammen, um Kinder für das Thema zu begeistern und lokale Gemeinschaften mit dem entsprechenden Wissen zu stärken. Bisher hat Swarovski 461.220 Schüler in 2.451 Schulen erreicht, 9.903 Lehrer ausgebildet und 1.585.000 Gemeindemitglieder einbezogen. Der gemeinsame Film der Swarovski Waterschool und UCLA zeigt die erfolgreiche Arbeit der Wasserschulen und deren wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation zahlreicher Kinder.

Mehr Informationen finden Sie unter swarovskiwaterschool.com